Die Conjoint Analyse ist ein in der Psychologie entwickeltes Analyse-Verfahren, das innerhalb der Betriebswirtschaftslehre in den letzen 30 Jahren eine immer größere Bedeutung erlangt hat.
Benjamin Erhardt zeigt in seiner Studie die Leistungsfähigkeit zweier Varianten dieses strategischen Analyseinstruments auf, das auf die Ermittlung von Präferenzstrukturen von Individuen abzielt.
Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Verfahren der auswahlbasierten Conjoint Analyse, deren Überlegenheit gegenüber der klassischen Profilmethode Erhardt herausarbeitet. Dabei erweitert und spezifiziert er das Instrumentarium der auswahlbasierten Conjoint Analyse, um es für mediale Produkte nutzbar zu machen, welche sich durch ihre besondere Kontextkomplexität auszeichnen.
Besondere Praxisrelevanz gewinnt die Arbeit daher durch die vom Autor selbst entwickelten und durchgeführten Fallstudien. Im Fall der klassischen Profilmethode für professionelle Haarbürsten, im Fall der auswahlbasierten Conjoint Analyse für ein Musik-Album als Beispiel für ein mediales Produkt. In bisher nicht verfügbarer Tiefe wird das Konzept der auswahlbasierten Conjoint Analyse für betriebswirtschaftliche Forschung, Lehre und Praxis fruchtbar gemacht.
Benjamin Erhardt studierte Betriebswirtschaftslehre in München und Tübingen, parallel arbeitete er zeitweise als Bauarbeiter in Brighton (Südengland).
Taschenbuch; Umschlag: "Chromosulfat", 280g/m², 1-faches Volumen, 4/0-farbig; Inhalt: "Offset" 90 g/m², 1,25-faches Volumen, 1/1-farbig schwarz; Umfang: 268 S.; ISBN 978-3-940525-02-4